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Yin und Yang
Die Erde ist ein Planet auf dem die Dualität herrscht. Das kennt jeder von Euch. Klar ausgedrückt heisst das, es gibt nichts Absolutes. Alles hat 2 Seiten, Richtungen, Formen, Eigenschaften oder Pole. Yin und Yang sind je ein Teil von universellen Gegensätzen. Sie sind der Feng Shui Audruck unserer Dualität. Hier ein paar Beispiele
| Yin |
Yang |
Yin |
Yang |
| Erde |
Himmel |
dunkel |
hell |
| Nacht |
Tag |
Mond |
Sonne |
| weiblich |
männlich |
Ruhe |
Aktivität |
| kalt |
warm |
schwarz |
weiss |
| rund |
eckig |
kurvig |
gerade |
| weich |
hart |
nass |
trocken |
| Winter |
Sommer |
schwer |
leicht |
| Innen |
Aussen |
leise |
laut |
| Mutter |
Vater |
Wasser |
Feuer |
| unten |
oben |
hinten |
vorne |
| weit |
eng |
dünn |
dick |
| Tal |
Gipfel |
nehmen |
geben |
| Raum |
Zeit |
sein |
werden |
| minus |
plus |
statisch |
dynamisch |
| schlafen |
wachen |
Füsse |
Kopf |
| Erholung |
Arbeit |
unbewusst |
bewusst |
| Seele |
Geist |
urteilsfrei |
verurteilend |
|
Das Yin-Yang-Zeichen ist das wichtigste Symbol des Taoismus, der Lehre von Lao-Tse (ca. 604 v. Chr. geboren). Das Yin-Yang-Symbol wird auch Taj-Chi genannt. Es bildet einen Kreis, der zwei ineinander bewegte Flächen enthält (hell und dunkel), die jeweils den Samen des Gegenteils in sich tragen, was mit einem Punkt dargestellt wird.
Yin und Yang symbolisieren die Dualität auf der Erde. Das duale Yin und Yang Prinzip beschreibt dass alles durch die Polaritäten erst in Erscheinung treten kann. Aus ihnen sind die Elemente, die Trigramme, und die "Zehntausend Dinge" hervorgegangen.
In den Trigrammen bedeutet die durchgezogene Linie Yang und die unterbrochene Linie Yin.
Die Dualität von Yin und Yang beschreibt das Prinzip, durch das die Welt erfahrbar wird. Ohne die dunkle Nacht wäre auch der Tag nicht hell. Erst durch das totale Yin oder auch die Leere und das Entstehen oder auch Hinzukommen von Yang ist eine Verwandlung, ein Prozess oder eine Bewegung möglich. Dieser Prozess äussert sich durch Zyklen oder einen ständigen Wechsel von Yin und Yang.
In den Übergängen von Tag und Nacht oder bei den Jahreszeiten z.B. kann man diese Zyklen beobachten. Befinden sich die Kräfte im Gleichgewicht, so herrscht Harmonie.
Eines der Ziele im Feng Shui ist es, diese Harmonie zu schaffen. Sie drückt sich dadurch aus, Farben, Materialien, Formen, also alles was den Menschen umgibt in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Das nennt man dynamisches Gleichgewicht. Eine absolute Ausgewogenheit würde Stillstand bedeuten, was dem Tod gleichkommt. Ein minimales Übergewicht eines Aspektes hingegen, bringt Bewegung und damit Leben, Fortschritt oder Wachstum.
Yin und Yang muss immer im Verhältnis zueinander betrachtet werden und ist nicht absolut. Das Wasser eines ruhigen Meeres betrachtet man z. B. als Yin. Kommt aber Sturm auf und die Wellen peitschen, wird es zu Yang.
Ihr Feng Shui Experte Hans-Georg Strunz
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