Feng Shui Center Baden-Brugg

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Wie ich vorgegangen bin, mein neues Feng Shui Center in Sattel auf dem Mostelberg zu planen.

Einleitung

Yap Cheng Hai hat einmal in einem Seminar gesagt, er habe für sein Haus 2 Jahre gebraucht, es zu planen. Das kann ich gut verstehen. Ich habe nicht so lange warten wollen und doch sollte ein wirkliches Feng Shui Haus draus werden. Ich denke es ist mir gelungen.

Im Herbst 2005 habe ich angefangen zu suchen. Zunächst hatte ich die Idee, einen alten Bauernhof zu kaufen und für meine Zwecke nach Feng Shui umzubauen. Dort gibt es meist genügend Platz auch einen schönen Seminarraum zu integrieren. Als ich im Internet die verschiedensten Bauernhöfe angeschaut habe und nichts Geeignetes gefuden hatte, begann ich andere Häuser zu suchen. Auch dort wurde ich nicht fündig, bis ich ein Projekt in der Innerschweiz auf dem Berg entdeckte, das aber erst auf dem Papier vorhanden war. Das Land war viel zu klein. Es ging sogar teilweise eine Schlittelpiste durch, die nicht brauchbar war. Das war es auch nicht, aber ich wusste, hier oben muss es sein. So suchte ich weiter und fand schliesslich noch ein wunderschönes Stück freies Land, das zahlbar war für mich und quasi 17 Jahre auf mich gewartet hatte. Ich habe mir schon immer gewünscht, oben auf dem Berg zu wohnen.

Das Vorgehen

Im Februar 2006 hatte ich meinen Termin beim Notar und kaufte das Stück Land, das ich nur mit dem Bauchgefühl entschied zu kaufen. Es war noch über 1 m Schnee darauf, aber ich fühlte, es ist genau richtig. Natürlich habe ich mir vorher nach Feng Shui nach dem System der fliegenden Sterne genau überlegt, welche Ausrichtung das Haus haben sollte. So wusste ich, das Tal liegt im NW, der Berg im SO und das war genau richtig für meinen Feng Shui Typ (nämlich KEN). Trotzdem ist es keine Hanglage, sondern ebenes Gelände, etwas abgelegen und weiter hinten geht der Berg weiter rauf.

Da ich also ein Feng Shui "West-Typ" bin, ist es sehr wichtig auch ein Haus zu haben, das nach SW bis NW ausgerichtet ist, denn dort sind die guten Bereiche für mich persönlich. Ich will meine "Lebezimmer" (Wohnen, Essen, Arbeiten und Schlafen) natürlich auch dort, wo meine guten Bereiche sind. Also das Land wäre richtig. Dann geht es darum, die Blickrichtung zu bestimmen, damit die Fliegenden Sterne auch optimal werden. Dazu habe ich einmal eine Statistik gemacht und alle möglichen Konfigurationen aller Perioden auf ein Blatt gebracht. Nun geht es darum, die Blickrichtung des Grundstückes zu optimieren. Vielleicht muss ich das Haus nur noch um ca. 15° drehen, damit es optimal wird.

Jetzt braucht man nur noch einen vernünftigen Plan. Ich holte einige Offerten ein von Generalunternehmern, die alles bis zum Schluss schlüsselfertig machen. Auch dort habe ich mich ganz auf mein Gefühl verlassen und entschieden ohne Verstand. Natürlich braucht man vorher ein Budget, so dass es nachher auch finanziell funktioniert. Ich habe allerdings erst viel später festgestellt, dass es sehr gut war, erstmal bis zu max 2/3 der verfügbaren Kosten zu planen. Wenn man von Anfang an an das Limit geht, wird es sicher langsam eng und man hat keine Freiheiten mehr.

Planungsphase

Nach dem Ost-West System des Feng Shui plante ich die "guten Zimmer" nach SW, W, NW und NO. Das sind meine guten Bereiche. Das grosse Büro bekam die ganze SW-Front (mein bester Bereich). Für Essen und Wohnen habe ich SW und W vorgesehen. Für's Schlafen wäre noch NO ideal. Dann bleibt nur noch NW und der eignete sich sehr gut für den Eingang, damit es auch ein KUN-Haus wird. Die anderen Zimmer wie Küche, Treppenhaus, Gästezimmer Bad und WC eignen sich vorzüglich für die weniger guten Bereiche. So machte ich viele Pläne mit dem Bleistift, bis ich die beiden Stockwerke so hatte, wie es mir gefiel. Auch der Keller sollte nach meinen Wünschen passen.

Der nächste Schritt war, dass ich mich mit dem Architekten zusammensetzte und meine Wünsche vorzeigte. Da es nie möglich ist, ein 100% optimales Feng Shui Haus zu planen, stellten wir auch fest, dass das Schlafzimmer eine Ecke hatte, die unschön war. Es war aber nicht anders möglich, weil man sonst die Türe nicht platzieren konnte. Der Architekt hatte dann die Idee, Bad und Schlafzimmer zu tauschen und es ging gut durch die verschiedenen Zimmergrössen. Nun hatten alle Zimmer schöne rechtwinklige Formen, nur das Schlafzimmer war nicht mehr ganz im richtigen Bereich. Ich schaute mir die fliegenden Sterne dazu an und siehe da, es war der beste Bergstern (Gesundheitsstern) jetzt im Schlafzimmer. Das war der Kompromiss.

Natürlich haben wir alle Regeln schön eingehalten, die ich oben unter "Todsünden" beschrieben habe. Das Haus enthält nun bereits schon ganz viele Feng Shui Kriterien, die aber nicht unbedingt gleich sichtbar sind, wenn man reinkommt, aber man fühlt sie dann sehr wohl.

Der Architekt wusste nun, was er zeichnen sollte und arbeitete auf die Baueingabe hin.

In der Zwischenzeit ging ich mit meiner Partnerin auf das Land und wir machten eine wundervolle Energiearbeit. Das war im April 2006. Wie ich immer wieder sage, ist es sehr wichtig, auch alle negativen Erdenergien zu transformieren. Es hat ja keinen Sinn, die besten Bereiche nach Feng Shui auszuwählen und dann sind Wasseradern drunter. Wir machten also ein kleines Ritual, was später auch durch eine harmonische Bauzeit belohnt wurde.

Die Bauphase

Die Baueingabe dauerte länger, als versprochen. Auch gab es 2 Einsprachen, die allerdings nicht durchkamen und so wunderte ich mich, wieso Verzögerungen passierten trotz der gemachten Energiearbeit. Als dann aber der August 2006 total verregnet war und es nur 2 trockene Tage gab, verstand ich alles wieder. Der Aushub begann am 15. August. Wenn wir dann schon die nach meiner Vorstellung geplanten Wände hochgezogen hätten, mit der Isolation dazwischen, wäre alles richtig "versoffen". So hatten wir einen wundervollen September und weil die Handwerker wussten, dass das Dach vor dem Schnee noch drauf muss, beeilten sie sich. Auch der Oktober und sogar der November waren herrlich. Das Dach war Mitte Oktober drauf und die Fassade konnte sogar entgegen der Planung noch vor dem Schnee fertig gemacht werden. Die Handwerker waren so fröhlich, sangen bei der Arbeit und wir haben nie so etwas wie Schimpfen und Fluchen gehört. Natürlich kamen wir öfters vorbei und brachten den Handwerkern eine deftige Brotzeit mit Bier oder Wein.

Als nächstes war mir wichtig, dass soviele Ecken und Kanten wie möglich vermieden werden. Alle Handwerker wussten, dass dies ein Feng Shui Haus werden soll und haben ganz liebevoll all meine Wünsche besonders bezüglich Rundungen bestens ausgeführt. Das Dach sollte auch möglichst rund ausgeführt werden. Auf dem Berg, mit ev. viel Schnee muss es aber schon ein Satteldach sein. So entschied ich mich für ein Krüppelwalmdach, vorne und hinten und an den Erkern. Ja ich habe ganz vergessen. Ich wollte dort in den guten Bereichen vorne noch einen Erker haben, einen sogenannten positiven "Plusbereich"

Der Innenausbau des Estrichs wurde getäfert mit weiss lasierten Brettern und runden Kanten. Die Balken wurden mit einbezogen, dass keine Kante mehr sichtbar war. Innen bekam alles Rundungen. Die Schreiner sagten mir, dass sie noch nie vorher eine solche Arbeit ausführten. Auch der Maler sagte spontan, das ist der schönste Estrich, den er jemals gesehen hatte. Als der Bauleiter kam und zum ersten Mal auf den fertigen Estrich kam, rannte er gleich wieder runter, holte seine Kamera aus dem Auto und zeigte die Bilder gleich zuhause im Büro.

Bevor die Malerarbeiten begannen, definierte ich nach den Fliegenden Sternen im Feng Shui, welche Wände nun eine richtig kräftige schöne Farbe erhalten sollten. Der Maler brachte uns Farbmuster und wir definierten nur 2 Farben. Ein schönes kräftiges Orange und ein Himmelblau. Diese beiden Farben kamen in jedem Stockwerk an die geeigneten Wände. Höchstens eine Wand pro Zimmer. Es wurde in "Bürstentechnik" ausgeführt. Der Maler war eine ganze Woche beschäftigt. Am 2. Tag sagte er mir, er habe sich überlegt, diese Farbe bei sich zuhause auch hinter der Couchecke anzubringen. Das machte er auch gleich.

Der Einzug

Inzwischen hatten wir Mitte März 2007 und noch eine Woche bis zum Einzug. Die Umgebung sieht noch wüst aus, aber die wird ab April angegangen. Der Garten ist die unmittelbare Umgebung des Hauses und die soll natürlich auch wunderschön aussehen. Meine Vorstellungen mit Wasser, Steinen, geschwungenen Wegen, Bäumen, Hecken und Blumen wird noch umgesetzt im Frühjahr. Es gibt noch viel zu tun. Schliesslich haben sich schon viele meiner Kunden und Bekannten angemeldet, einmal das Ergebnis dieses Feng Shui Hauses selbst begutachten zu dürfen.

Wenn vor dem Gartenzaun später einmal die Leute vorbeigehen und sagen "Wow, ist das schön!", dann haben wir unser Ziel erfüllt.

Eine Herausforderung sind auch die Möbel. Sie sollen die richtigen Maße haben und auch viel Rundungen sowie keine Ecken und Kanten. Das ist nicht leicht, in den verschiedenen Möbelgeschäften zu finden. Dazu kommt noch, dass oft die Lieferzeit ca. 4-13 Wochen betrug. Manche Möbel machen wir uns selbst, weil es die richtigen Formen und Maße nur schwer zu kaufen gibt. Einen schönen runden Tisch haben wir immer noch nicht gefunden. Ich bin ja gespannt, wann alles fertig eingerichtet sein wird. Ich melde mich dann wieder...

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Aufnahme vom 26.1.2007

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Aufnahme vom 26.7.2007

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Aufnahme vom 30.8.2008

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Aufnahme vom 7.3.2009

Ihr Feng Shui Experte Hans-Georg Strunz

 
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Last modified: Jun 16, 2010